Doctorpolitan oder "Der Blick über den Tellerrand hinaus". In dieser Rubrik sollen Publikationen zu bestimmten Themengebieten der beruflichen Weiterbildung besprochen werden, denn es ist den Herausgebern ein großes Anliegen die außeruniversitäre berufliche Zukunft nicht aus den Augen zu verlieren. In der Kolumne "Spiegelbild" kommen Themen aus der aktuellen Hochschulpolitik und -situation ("Unialltag") sowie gesellschaftliche und kulturelle Themen, die den wissenschaftlichen Nachwuchs interessieren könnten, zur Sprache. Um dem Anspruch der Internationalität zu wahren und um sich über die aktuellen Geschehnisse aus diesen Bereichen zu informieren, wird die Kolumne abwechselnd von nationalen und internationalen Rezensenten geschrieben.
Networking und Geisteswissenschaften = Feuer und WasserEin fiktives Gespräch mit einem typischen Geisteswissenschaftler |
Von den Chancen Allgemeiner PromotionskollegsEin Kommentar von Daniela Arnold |
| Von Stephan Peters | Von Daniela Arnold |
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| „Sagen Sie mir, was wollen Sie eigentlich nach Ihrer Promotion machen?“ „Eigentlich wollte ich in der Wissenschaft bleiben.“ „Eigentlich?“ „Ja, wieso?“ „Sie sind was?“ „Politologe.“ „Haben Sie da echte Chancen, können Sie an der Uni gut verdienen – ich meine, so mit einer vollen Stelle?“ (Lacht) „Nee, wo denken Sie hin? Ich kann froh sein, überhaupt eine Stelle zu bekommen. Ich persönlich wäre schon froh, wenn's ne halbe Stelle wird“... weiter |
2005 hatten die Johannes-Gutenberg Universität Mainz und die Philipps-Universität Marburg gleichzeitig die Idee, ein Allgemeines Promotionskolleg für die breite Doktorandenförderung an ihrer Universität zu schaffen. Ist das Mainzer allen Promovierenden zugänglich, beschränkt sich das Marburger auf die Geistes- und Sozialwissenschaften. Gemein ist ihnen, dass ausschließlich die an der jeweiligen Universität eingeschriebenen Doktorandinnen und Doktoranden daran partizipieren können und dass sie sich zum Ziel gesetzt haben, den Austausch und die Vernetzung ihrer Promovierenden zu unterstützen... weiter |
Doktoranden aller Universitäten vernetzt euch!Bedeutung und Rolle von universitären Netzwerken für Doktoranden – Ein Interview mit dem Allgemeinen Promotionskolleg der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und dem Doktorandenkreis im Philosophicum der Universität Mainz |
KolumneDie Promotion als Spiegel der Befindlichkeit |
| Von Christina Heiser | Von Daniela Arnold |
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Networking ist in aller Munde und soll das berufliche Weiterkommen befördern. Dabei handelt es sich beim Networking in erster Linie um die aktive Schaffung und Nutzung von Kommunikationsverbindungen. Die Fähigkeit zum Networking ist mittlerweile eine der Schlüsselkompetenzen bei der Jobsuche und beim beruflichen Weiterkommen, da die meisten freien Stellen durch Vermittlung von Bekannten und nicht etwa über Stellenanzeigen besetzt werden. Networking stellt damit eine konsequente Beziehungspflege und einen kontinuierlichen Beziehungsaufbau, angefangen mit Spaß-Netzwerken wie dem studivz bis hin zu spezialisierten Berufsnetzwerken dar... weiter |
Als ich meinen Familienmitgliedern nach meinen abgelegten Examina in Geschichte und Deutsch sowie der Magisterprüfung eröffnete, dass ich nun in mittelalterlicher Geschichte eine Doktorarbeit verfassen wolle, reichten die Reaktionen von "Kannst Du nicht mal was Richtiges machen?" bis hin zu "Wozu brauchst Du das denn?"weiter |
Dieser Weg wird kein leichter seinIngo von Münchs Promotionsratgeber reflektiert über den tieferen Sinn des Promovierens |
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| Von Daniela Arnold | |
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| "Die Hauptsache für jeden Promovierten ist das Gefühl: ,Es ist geschafft.'" (xxi). Ingo von Münch beschreibt in seinem bereits in dritter Auflage erschienenen Buch alle wichtigen und teilweise mühsamen Etappen auf dem Weg zum Doktortitel? weiter |