Literatur- und Sprachwissenschaften

 

Unentbehrliches Handwerkzeug

Das Reallexikon der deutschen Literaturwissenschaft in einer broschierten Neuausgabe

Süße Mädel, gefallene Mädchen

Das Begleitbuch zur Ausstellung „Arthur Schnitzler. Affairen und Affekte“

Von Robert Weisz Von André Schwarz
Das Reallexikon der deutschen Literaturwissenschaft, hervorgegangen aus dem vormaligen Reallexikon zur Literaturgeschichte, ist seit seinem Erscheinen in den Jahren 1997 bis 2003 ein unentbehrliches Nachschlagewerk für jeden Germanisten, ob für studentische oder wissenschaftliche Zwecke. Der einzige Nachteil des Ganzen: Es war für knapp 400 EUR preislich nur für Bibliotheken oder Institutionen erschwinglich…weiter

Vom 12.10. 2006 bis zum 21.1. 2007 fand im Österreichischen Theatermuseum die Ausstellung „Arthur Schnitzler. Affairen und Affekte“ statt, die nun ins Literaturhaus Berlin umgezogen und dort noch bis zum 28.10. 2007 zu sehen ist. Die Ausstellung erschöpft sich nicht nur im Biografischen, dem Besucher soll die Möglichkeit der „Begehung von Texten“ gegeben werden, die Welt Schnitzlers und seiner Protagonisten soll mittels ausgewählter Texte und Objekte erfahrbar werden...weiter

 

„Lasset die Kleinen zu mir kommen“

Adalbert Stifters Bildungskonzept in Theorie und literarischer Praxis

Ein Plädoyer für die Korpuslinguistik

Über eine Einführung von Lothar Lemnitzer und Heike Zinsmeister

Von Christoph Meurer Von Markus Tönjes
 

Adalbert Stifter war Zeit seines Lebens an Fragen der Bildung interessiert. Dies dokumentiert die Vielzahl seiner theoretischen Schriften zu dieser Thematik. Auch wenn ihm als praktischer Pädagoge allenfalls mäßiger Erfolg beschieden war, sind seine Ansichten zur Erziehung von zentraler Bedeutung für das Verständnis seines Werkes. In diesem Beitrag werden zentrale Aspekte der Stifter’schen Bildungsidee vorgestellt und aufgezeigt, wie sich diese in seinen literarischen Texten – im Fokus stehen hierbei die Erzählungen – widerspiegeln. Dabei wird von einer engen Verbindung von pädagogischer Theorie und literarischer Praxis ausgegangen. weiter
Im letzten Jahr erschienen mit Carmen Scherers Buch sowie dem von Lothar Lemnitzer und Heike Zinsmeister zwei Einführungen in die Korpuslinguistik erschienen. Dieser Teilbereich führte innerhalb der Sprachwissenschaft lange Zeit eine Randexistenz. Erst in den letzten Jahren erkannten viele Wissenschaftler, dass man mit Hilfe von korpusgestützten Untersuchungen manch interessante Dinge analysieren kann. Scherer führte das am Beispiel ihrer Dissertation in ihrer Einführung vor und auch bei Lemnitzer und Zinsmeister findet man zahlreiche Beispiele korpusgestützter Untersuchungen… weiter

 

Neue Schwerpunkte – Alte Probleme?

Über einen Sammelband zu einer Tagung zur Migrationsliteratur am Goethe-Institut Prag

Die Lücke zwischen „theoretischer“ Phonetik und Sprachrealität

Ein Arbeitsbuch zur Phonetischen Transkription des Deutschen

Von Christoph Meurer Von Markus Tönjes
j

Die literaturwissenschaftliche Forschung, die sich dem Themengebiet der Migrationsliteratur annimmt, hat es nicht leicht. Sie sieht sich einem Begriff gegenübergestellt, der ein breites Definitions- und Assoziationsspektrum zulässt. Noch immer ist es der germanistischen Literaturwissenschaft nicht gelungen, eine klare und verbindliche Definition zu formulieren oder endgütig zu postulieren, dass dies unmöglich und somit unnötig ist. Dies zeigt auch der vorliegende Sammelband.…weiter Durch ihr „Arbeits- und Übungsbuch“ versuchen die Autoren Beate Rues, Beate Redecker, Evelyn Koch, Uta Wallraff und Adrian P. Simpson die phonetische Transkription möglichst praxisnah zu vermitteln und dadurch in „die Lücke zwischen ‚theoretischer‘ Phonetik und Sprachrealität“ vorzudringen. Dem Buch liegt eine CD bei, auf der man sehr viele gesprochene Beispieltexte findet. Das „Arbeitsbuch“ besteht aus insgesamt sechs Teilen, nach den  eher theoretisch ausgerichteten Einleitungen folgen praxisorientierte Übungskapitel...weiter